KFD

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD, eigene Schreibweise: kfd) ist mit rund 450.000 Mitgliedern in 4.000 KFD-Gemeinschaften Deutschlands größter Frauenverband. Er geht zurück auf die ab 1856 gegründeten Bruderschaften christlicher Mütter. Die KFD will zum einen Interessenvertretung für Frauen sein, aber auch eine Gemeinschaft für Frauen bieten. Die KFD-Pfarrgemeinschaften sind Begegnungsstätte für ihre Mitglieder und bieten kulturelle und soziale Dienste. Auch haben sie in vielen Kirchengemeinden eine wesentliche Bedeutung für das Gemeindeleben.
Aufbau
Als katholischer Verein ist die Organisation der KFD analog zum Aufbau der katholischen Kirche in Diözesanverbände, Dekanatsverbände und KFD-Pfarrgemeinschaften gegliedert. Auf Diözesanebene gibt es die Diözesanverbände in Aachen, Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Essen, Freiburg, Fulda, Görlitz, Hamburg, Hildesheim, Köln, Limburg, Magdeburg, Mainz, München-Freising, Münster, Osnabrück, Paderborn, Speyer und Trier sowie den Landesverband Oldenburg.
Der Bundesverband wird durch einen elfköpfigen Bundesvorstand vertreten. Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Aktuelle Bundesvorsitzende ist die im Juni 2017 gewählte Mechthild Heil.
Frau und Mutter
Frau und Mutter ist die Mitgliederzeitschrift der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands. Die Zeitschrift ist mit einer Druckauflage von 450.000 Exemplaren (2017) die auflagenstärkste katholische Frauenzeitschrift im deutschsprachigen Raum. Das vom Bundesverband der KFD produzierte Magazin wird regelmäßig um Diözesanbeilagen ergänzt. Seit Januar 2011 erscheint die Zeitschrift mit dem Untertitel „Menschen Leben Vielfalt – Zeitschrift der kfd“.


