72-Stunden-Aktion: Über 300 Gruppen sind in der Erzdiözese dabei
17.04.2024 |
Am Donnerstag, 18. April, startet die 72-Stunden-Aktion. In der Erzdiözese Freiburg warten mehr als 8.000 Kinder und Jugendliche auf ihren Einsatz
Endlich ist es soweit. Am Donnerstag, 18. April, um 17.07 Uhr startet Deutschlands größte Sozialaktion. Die Spannung ist groß bei den über 300 Gruppen aus der Erzdiözese Freiburg, die großteils noch nicht wissen, welchen Projektauftrag sie in Händen halten werden. Ein Interkulturelles Kochbuch erstellen, Rampen für Rollstühle bauen, Dorfplätze aufwerten: alles ist möglich! SWR3 überträgt 3 Tage live als Aktionsradio.
Für die über 300 Aktionsgruppen des Bistums heißt es bereits zum sechsten Mal seit 2001 „Uns schickt der Himmel“. Diesmal geht die deutschlandweit größte Sozialaktion, die der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) organisiert zum dritten mal bundesweit an den Start. In der Erzdiözese werden in 20 regionalen Koordinierungskreisen die geheimen Aufträge an die Gruppen verteilt. Und dann heißt es: planen, organisieren und loslegen. 72 Stunden mit wenig Schlaf - aber jeder Menge zu tun.
Die Bandbreite reicht von sozialen, über ökologische bis hin zu interkulturellen und politischen Projekten. „Zwischen Tauberbischofsheim und Schweizer Grenze ist die 72-Stunden-Aktion inzwischen ein fester Begriff, der viele ungeahnte Kräfte mobilisiert. Wie nachhaltig und wertvoll dieses Engagement ist, zeigt sich nicht nur in den Spielplätzen und Bienenhotels, die während den vergangenen Aktionen entstanden sind, sondern in den persönlichen Kontakten die zwischen allen Beteiligten entstehen“, erklärt BDKJ-Diözesanleiter Raphael Würth.
Auf viele zusätzlich helfende Hände sind die Gruppen in dieser Zeit dennoch angewiesen. „Besonders beeindruckend ist es, wenn nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern plötzlich fast alle Einwohnerinnen und Einwohner eines Dorfes mit anpacken“, erzählt Würth.
Damit die Bevölkerung erfährt, wo Hilfe nötig ist, haben die Gruppen die Möglichkeit über die Website www.bdkj-freiburg.de/72hhilferufe Hilferufe abzusetzen. Wer direkt seine Gruppe vor Ort finden will, findet unter freiburg.72stunden.de eine Übersicht aller teilnehmenden Gruppen. Ob ein schnelles Abendessen, ein Bagger oder ein Experte für seltene Tierarten – was von Nöten ist, ist unplanbar. Wenn es ganz schwierig wird steht SWR3 als Aktionsradio zur Verfügung. Hier können die Gruppen ihre Hilferufe veröffentlichen, daneben wird drei Tage lang in Reportagen, Interviews und aktuellen Nachrichten von der Aktion berichten und die Gruppen durch motivierende Musikwünsche unterstützt.
Bilder, Geschichten und Unterstützungsmöglichkeiten zur Aktion finden sich auch in den Sozialen Netzwerken unter den Hashtags #72h und #72hebfr. Aktuelle Eindrücke von der Aktion in der Erzdiözese Freiburg gibt es auf dem Instragram Kanal des BDKJ Freiburg.