Freiburg. In einem feierlichen Gottesdienst hat Weihbischof Dr. Christian Würtz am Samstag (17.07.) in der Kirche St. Hedwig in Karlsruhe sieben Frauen und neun Männer als Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten beauftragt. Zu den Beauftragten gehören Steffen Bayer (Seelsorgeeinheit Karlsruhe Nord-Ost St. Raphael), Jolande Berberich (Seelsorgeeinheit Villingen), Sebastian Binder (Seelsorgeeinheit Schwetzingen), Martin Johannes Blume (Seelsorgeeinheit Überlingen), Anita Bönsch (Seelsorgeeinheit Karlsruhe-Hardt und Citypastoral Karlsruhe), Monika Boschert (Seelsorgeeinheit Walldorf-St. Leon-Rot), Fabian Groß (Seelsorgeeinheit Gernsbach), Stephan Heumüller (Seelsorgeeinheit Oberkirch und Autor für die katholische Rundfunkarbeit am SWR), Lioba Jörg (Seelsorgeeinheiten Oberes Wolftal, Kloster Wittichen und An Wolf und Kinzig), Sylvie Lohrer (Seelsorgeeinheit Aachtal), Christine Mallek (Seelsorgeeinheit Hockenheim), Felix Mallek (Seelsorgeeinheit Hockenheim), Christin Rims (Seelsorgeeinheit Maria Magdalena Mannheim), Ralf Ruder (Seelsorgeeinheiten Oberer und Mittlerer Hegau), Sebastian Andreas Scotti (Katholische Kirchengemeinde Weil am Rhein) und Dr. Pierre Ziade (Seelsorgeeinheit Kämpfelbachtal).
Weihbischof Würtz: Im Glauben Gemeinschaft erfahren
„Wenn Sie sich heute bereiterklären, als Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten in unserer Erzdiözese tätig zu sein, dann erklären Sie sich nicht nur bereit, einen Beruf auszuüben, sondern Sie bezeugen damit zugleich, mit Ihrer ganzen Person für den Glauben an Gott und für seine Kirche einzustehen. Sie werden damit als besondere Zeugen der Frohen Botschaft ausgesendet“, unterstrich Weihbischof Würtz. Er verwies darauf, dass die „Rahmenbedingungen“, also „sowohl das gesellschaftliche Klima als auch die innerkirchliche Situation“, alles andere als günstig seien, „um für die Verkündigung der Frohen Botschaft offene Ohren zu finden“. Dennoch sollten sich die angehenden Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten der Zusage Gottes gewiss sein, denn er ginge mit ihnen auf ihrem Weg. Als Christinnen und Christen dürfe man eine besondere Gemeinschaft erleben, wie gerade jetzt im Gottesdienst in der Kirche und mit den Zuschauerinnen und Zuschauern via Livestream. So mache schon Jesus deutlich, dass „man untereinander, aber dann eben auch mit ihm als den Sohn Gottes, mit Gott selbst“ diese Gemeinschaft erfahren dürfe. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie weiterhin Gemeinschaft erleben, untereinander als Kurs, zusammen mit den Menschen, zu denen sie gesandt werden und nicht zuletzt mit Gott selbst“, schloss der Weihbischof.
Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten: Theologie und Seelsorge
Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sind hauptamtlich Mitarbeitende der Erzdiözese, die in allen Bereichen der Seelsorge eingesetzt werden. Sie haben ein Theologiestudium und eine dreijährige Berufseinführung absolviert und arbeiten zum Beispiel im Seelsorgeteam einer Seelsorgeeinheit oder in Sonderfunktionen. Sie bringen christliche Werte in sozialen, kulturellen, ethischen und wissenschaftlichen Kontexten ein. Seit 1976 hat dieser Beruf in der Erzdiözese Freiburg einen unverzichtbaren und bewährten Platz im Miteinander der verschiedenen pastoralen Dienste. Derzeit sind rund 300 Frauen und Männer als Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sowie Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten (Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten in der Ausbildung) in der Erzdiözese tätig.


