
Auf unterschiedliche Weise lässt sich die Fastenzeit als Weg zum Osterfest gestalten. Stefan Bonath, Abteilungsleiter im Erzbischöflichen Seelsorgeamt für Kirchenentwicklung und pastorale Innovation, sagt dazu: „In dieser schweren und belastenden Zeit von Krieg, Zerstörung, Tod und tiefer Trauer kann vieles HOFFNUNGS-los erscheinen. Dieses thematische Motiv haben wir auch aus Respekt für die leidenden Menschen über diese Zeit gestellt. Als Christinnen und Christen tragen wir aber zugleich den Glauben in uns, dass es doch ein HOFFNUNGS-leuchten geben wird, das diese dunkle Zeit überwindet. Entsprechend soll dies unser Motto für das Osterfest im Jahr 2022 sein.“
Sich mit „Goldmomenten“, Märchen und Gesprächen auf Ostern vorbereiten
Sich von biblischen Texten inspirieren lassen und jede Woche eine andere Perspektive einzunehmen, die mit sozialraumorientierten Denken und Handeln zu tun hat – darum geht es in der Impulsreihe „Perspektivwechsel zur Fastenzeit“. Begleitend dazu werden digitale Austauschtreffen für Teilnehmende angeboten.
Die Seelsorgeeinheit Appenweier-Durbach lädt Interessierte über einen Newsletter dazu ein, besondere Geschichte in der Bibel zu entdecken: Unter dem Motto „Märchen trifft Bibel" haben sich die Märchenerzählerin Katrin Bamberg und Pastoralreferent Stephan Thüsing zusammengetan. Sie betrachten die Texte der Bibel zur Fastenzeit und Ostern unter der Perspektive von Märchen aus älterer und jüngster Vergangenheit.
Die digitale Netzgemeinde DA_ZWISCHEN nimmt Interessierte mit auf eine „Reise zu einem bewussteren Alltag mit dir, mit Gott und mit deinen Mitmenschen“, zur Vorbereitung auf das Osterfest. Die „Goldmomente – 40 Tage den Alltag zum Leuchten bringen“ sind insgesamt 40 Impulse, mit denen man sich alleine oder in einer Gruppe via Zoomkonferenz inspirieren lassen kann. Tobias Aldinger, Referent für Glaubenskommunikation im Seelsorgeamt, betont: „Gold ist die Farbe des Göttlichen. Sein Glanz lässt diese HOFFNUNGS-leuchten erstrahlen, das uns Menschen auch in diesen Zeiten von Trauer und Not tröstet und den Blick für das Licht des Lebens freimacht.“ So wird die Osterbotschaft erfahrbar und lebendig.
(cvl)


