Diözesanforum zum Ukraine-Krieg

26.03.2022 | Stellungnahme der Vollversammlung

Die Vollversammlung des Diözesanforums hat zum Krieg in der Ukraine Stellung bezogen. Die Stellungnahme vom Samstag (26.03.) lautet wie folgt:
 
"Einen Monat nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine, treffen wir uns als Diözesanforum. Die meisten von uns konnten sich nicht vorstellen, dass es zu diesem Krieg kommt, auch wenn der so genannte Russland-Ukraine-Konflikt schon seit Jahren eine erschreckende Gewaltdynamik zeigte. 
Seit einem Monat sind wir täglich mit Nachrichten eines menschenverachtenden Krieges konfrontiert: zerbombte Städte, Tote und Verwundete, Waffen und Militär. Millionen von Menschen sind auf der Flucht oder verharren in Angst vor Ort und bangen um ihr Leben. Sie alle brauchen unsere Solidarität.
 
Wir sind herausgefordert: 
  • in unserem Glauben an die Friedensbotschaft Jesu Christi,
  • in der Hoffnung, dass sich die Spirale aus Gewalt und Gegengewalt unterbrechen lässt,
  • im Vertrauen an die Zukunft verheißende Kraft von Vergebung und Versöhnung. 
Uns ist Solidarität mit unseren Glaubensgeschwistern unterschiedlicher Konfessionen und Kirchen, in der Ukraine und in Russland und mit den Friedensliebenden aller Völker und Religionen wichtig. 
 
Für die Menschen mit unseren Möglichkeiten da zu sein, ist für uns ein Gebot der Stunde.
 
Im Gebet wissen wir uns in besonderer Weise verbunden."