Freiburg. Erzbischof Stephan Burger hat anlässlich des „Tages des gottgeweihten Lebens“ am Freitag (08.07.) im Freiburger Münster ein Pontifikalamt mit Ordensleuten gefeiert. Traditionell begeht die katholische Kirche diesen Tag zum Fest der Darstellung des Herrn (2. Februar). Aufgrund der Pandemie wurden die Feierlichkeiten jedoch verschoben und nun nachgeholt. Der Freiburger Erzbischof hob in seiner Predigt die Besinnung auf die Frohe Botschaft Jesu in herausfordernden Zeiten hervor. So gründe Hoffnung und Zuversicht in der Botschaft Gottes. „Es ist wichtig, die Perspektive und die Zuversicht beim Gehen des Weges ins Bewusstsein zu rufen und im Bewusstsein zu halten. Dazu will unter anderem auch dieser Ordenstag dienen“, sagte er. „Christus geht Ihren jeweiligen Weg mit. Christus begleitet ihn mit all seiner Liebe.“ So müsse „das grenzenlose Vertrauen in Christus, dass er uns führt und leitet, dass er uns zum Zeugnis befähigt, dass er uns nicht aus seiner Liebe herausfallen lässt“ Kern des Glaubens bleiben. Erzbischof Stephan Burger dankte den Ordensleuten „für dieses bisher gelebte und geglaubte Zeugnis Ihrer Christusnachfolge.
Hintergrund: Tag des gottgeweihten Lebens
Laut Evangelium wurde Jesus vierzig Tage nach seiner Geburt gemäß der jüdischen Tradition zum Tempel gebracht. Dort wurde er von seinen Eltern Gott geweiht. An dieses Ereignis erinnert sich die katholische Kirche mit dem Festtag „Darstellung des Herrn“ (im Volksmund auch als Mariä Lichtmess bezeichnet). 1997 – also vor 25 Jahren – verband Papst Johannes Paul II. den Festtag mit dem „Tag des gottgeweihten Lebens". Mit dem Tag will die Kirche allen Formen des geweihten Lebens ihre Wertschätzung deutlich machen. Mit „Gott geweihtes Leben“ bezeichnet die Kirche all jene, die ihr Leben ganz auf Christus ausrichten: Damit gemeint sind Ordensmänner und -frauen in Orden, Ordensgemeinschaften, Gesellschaften des apostolischen Lebens, in den Säkularinstituten oder auch die Gott geweihten Jungfrauen (Virgines consecratae).


