
Das Hochfest Mariä Himmelfahrt lade zudem ein, so Erzbischof Stephan Burger, sich ganz bewusst der Fürsorge Mariens anzuvertrauen, in dem "festen Glauben, dass sie als Himmelskönigin für unsere Geschicke einzutreten vermag, selbst dann, wenn wir mit allen irdischen Erklärungsversuchen und Interpretationen dieser Welt und der Macht des Bösen scheitern".
Da das Freiburger Münster als Bischofskirche unter dem Schutz der Gottesmutter steht, hat Mariä Himmelfahrt für die ganze Erzdiözese eine besondere Bedeutung. Der Gottesdienst wird zudem musikalisch besonders gestaltet. Die Vokalsolisten Maraile Lichdi, Eleonora Vacchi, Hans-Jürgen Schöpflin, Alexis Wagner, Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Freiburg und Münsterorganist Jörg Josef Schwab (Orgel) sorgen mit der Jubelmesse G-Dur op. 76 von Carl Maria von Weber unter Leitung von Domkapellmeister Prof. Boris Böhmann für eine künstlerisch anspruchsvolle Umrahmung des Gottesdienstes.
Mariä Himmelfahrt: Beliebtes Fest mit langer Tradition
Die selige Jungfrau und Gottesmutter Maria ist Patronin des Freiburger Münsters und der Erzdiözese Freiburg. Seit dem hohen Mittelalter gestalten viele Kathedralen und Kirchen das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel am 15. August (im Volksmund „Mariä Himmelfahrt“ genannt) als Patronatsfest. Allein in der Erzdiözese sind mehr als 180 Pfarr- und Filialkirchen sowie fast 400 Kapellen Maria geweiht. An vielen Wallfahrtsorten ist dies einer der Hauptwallfahrtstage. In zahlreichen katholisch geprägten Ländern ist der 15. August auch staatlicher Feiertag und ein volkstümliches Fest.
(muk)


