Stiftungen der Erzdiözese legen Bericht 2021 vor

22.09.2022 | Broschüre bietet Übersicht über Tätigkeit und wirtschaftliche Lage

Freiburg. Die Stiftungen der Erzdiözese haben ihren jährlichen Bericht vorgelegt. Auf inzwischen zehn selbständige und zehn unselbständige Stiftungen ist der Verbund der Stiftungen der Erzdiözese Freiburg angewachsen. Alle Stiftungen dienen unterschiedlichen Stiftungszwecken; insgesamt wird ein Vermögen mit einem Bilanzwert von rund 1,23 Milliarden Euro bewirtschaftet. Das Vermögen besteht überwiegend aus Immobilien in Form von Grundstücken, die in Erbpacht vergeben werden, land- und forstwirtschaftlichen Flächen sowie Wohn- und Gewerbeeinheiten. Die Arbeit in der Vermögensverwaltung folgt den ethischen-nachhaltigen Ansprüchen der katholischen Kirche.

600 Förderanträge jährlich

Von den Erträgen fließen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben in der Abgabeordnung zwei Drittel in die Erfüllung der Stiftungszwecke. Das sind bei den zehn Stiftungen jährlich insgesamt rund 14 Millionen Euro. Grundlage für die Förderungen sind rund 600 Anträge. Etwa die Hälfte davon kommen an den Linzerfond. Er hilft denen, die gar nicht mehr weiterwissen: Hier können Caritassozialdienste Hilfen für Menschen beantragen, die in Not geraten sind. Aber auch zahlreiche Kirchen und Pfarrhäuser können mit der finanziellen Unterstützung von Sanierungen erhalten werden, andere Förderungen unterstützen soziale oder künstlerische Projekte im kirchlichen Kontext. Auch die Erzdiözese Freiburg selbst wird bei der Besoldung der Priester unterstützt und die Ausbildung in Pastoral und Religionspädagogik gefördert.
Seit 2014 veröffentlichen die einzelnen Stiftungen jährlich ihre Zahlen und eine Auswahl an Förderprojekten, seit letzten Jahr präsentiert sich der gesamte Verbund in einer grafisch ansprechenden Broschüre.
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