Erzbistum bietet Freiwilligendienste im Ausland an

28.09.2022 | Digitale Infoabende stellen Arbeit in Peru, Südafrika, Israel und (Nord-)Irland vor

Freiburg. Junge Menschen, die sich für 2023 und 2024 für einen Freiwilligendienst im Ausland interessieren und zwischen 18 und 27 Jahre alt sind, können sich am 5. und 20. Oktober bei digitalen Veranstaltungen der Erzdiözese Freiburg informieren. Möglich sind Aufenthalte in Peru, Israel, Irland, Nordirland und Südafrika.
 
Guntram Helmich, der die Fachstelle Internationale Freiwilligendienste im Erzbistum leitet, ist froh, dass er 2022 mit seinen Kolleginnen und Kollegen nach zwei Jahren Unsicherheiten aufgrund der Pandemie wieder besser planen kann. „Wir können wieder im normalen Maße Ausreisen ermöglichen,“ sagt er. Dennoch blieben Unsicherheiten da, berichtet er. „Das betrifft zum einen die Ausreisen selbst, da immer nochmal neue Regelung seitens der Einsatzländer kommen können. Zum anderen betrifft es natürlich auch die Einsatzstellen und Gastfamilien vor Ort, die natürlich auch einen Umgang mit dieser Pandemie haben. Überhaupt ist eine große Unsicherheit in unser Arbeitsfeld gekommen, die es in dieser Form so vorher nicht gab.“
 
Der Leiter der Fachstelle berichtet, dass junge Menschen, die sich einen Freiwilligendienst im Ausland vorstellen können, mit sehr vielen unterschiedlichen Möglichkeiten, Anbietern und Programmen konfrontiert werden. Für viele, so seine Einschätzung, ein „fast unüberschaubarer Markt“. Deshalb sind ihm die Informationsveranstaltungen, die seine Fachstelle im Vorfeld anbietet, so wichtig. „Ich glaube, dass es ganz essenziell ist, im Vorfeld den richtigen Träger für das Projekt im Rahmen des Auslands-Freiwilligendienstes zu finden.“
 
So können die Engagierten aus Deutschland etwa in Peru bei Bildungsworkshops für benachteiligte Kinder in ländlichen Gebieten unterstützen oder bei einer Tierauffangstation im Amazonasgebiet mithelfen. In Israel können Ehrenamtliche im „Dorf der Hoffnung" für Menschen mit Behinderung arbeiten oder im irischen Belfast die Begegnungs- und Versöhnungsarbeit durch Sport unterstützen. In der Nähe des südafrikanischen Pretoria ist es möglich Seniorenarbeit mitzugestalten. Auf der Homepage der Fachstelle kann man sich zu allen Projektstellen in Gänze informieren.

Vorabregistrierung zur Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist notwendig

Die digitalen Infoveranstaltungen finden am Mittwoch, 5. Oktober, und Donnerstag, 20. Oktober, jeweils von 18-20 Uhr online statt. Um daran teilnehmen können, müssen sich Interessierte vorab über ein Kontaktformular registrieren, das hier zum Abruf bereitsteht.
 
Die „Fachstelle Internationale Freiwilligendienste“ ist anerkannter Träger des "Internationalen Jugendfreiwilligendienstes" (IJFD), der durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Außerdem ist die Fachstelle Entsende- und Aufnahmeorganisation des Förderprogramms „weltwärts" der Zivilgesellschaft und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die Mitarbeitenden der Fachstelle internationale Freiwilligendienste begleiten jedes Jahr rund 50 Freiwillige bei ihrem internationalen Freiwilligendienst.
 
(cvl)