Freiburg. Beim Neujahrsempfang der Erzdiözese Freiburg hat Erzbischof Stephan Burger trotz der vielen Krisen weltweit zur Zuversicht aufgerufen. Vor eingeladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kirchen sagte der Erzbischof am Dienstagabend (10.01.): „Mit einer zuversichtlichen Haltung lassen sich Brücken bauen, gemeinsame Lösungen, Kompromisse finden“.
Zuversicht sei nicht mit einer Naivität oder einem Augen-Verschließen gleichzusetzen, sagte Stephan Burger. Vielmehr ermögliche diese Haltung, sich nicht lähmen zu lassen. Man könne so „nach neuen Spielräumen, Lösungen und Abhilfe Ausschau halten“. Auch könne die Kirche mit ihrer Frohen Botschaft einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag dazu leisten, einen „realistischen Blick auf die Gegenwart, auf die Zeichen der Zeit“ zu richten.
Pandemiebedingt war die Abendveranstaltung am Dienstag der erste Neujahrsempfang des Erzbistums seit Januar 2020. Einen weiteren Neujahrsempfang der Erzdiözese wird es am Sonntag (15.1.) in Bad Säckingen geben. Seit 2017 lädt der Erzbischof jeweils zu einem zentralen Neujahrsempfang in Freiburg selbst und einem weiteren an einem anderen Ort in der Erzdiözese ein.
(cvl)





