Freiburg. Zum Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine am Freitag (24.2.) gedenkt die Erzdiözese Freiburg in Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine allen Betroffenen des Kriegs. Im gemeinsamen Gebet stehen die Trauer und das Leid der Betroffenen im Vordergrund, aber auch der Wunsch nach einem gerechten, dauerhaften Frieden, der die territoriale Unversehrtheit der Ukraine garantiert.
Im vergangenen Jahr gab es zahlreiche Gebetsinitiativen und Gedenkgottesdienste, um aller Opfer zu gedenken und für den Frieden zu beten. Auch am 24. Februar werden an vielen Orten in der Erzdiözese Freiburg Kundgebungen stattfinden. Für diese Form der Verbundenheit dankte Weihbischof Dr. Peter Birkhofer allen, die sich dafür engagierten. „Aus Solidarität mit den Menschen in der Ukraine haben zudem viele Gläubige in der Erzdiözese mit Spenden dazu beigetragen, das Leid der Betroffenen zu lindern – sei es in der Ukraine, sei es, indem geflüchteten Menschen nach ihrer Ankunft in Deutschland geholfen wird,“ sagte Weihbischof Dr. Birkhofer. Die Erzdiözese Freiburg selbst hat einen Wiederaufbaufonds in Höhe von zehn Millionen Euro aufgelegt und mit Nothilfen zahlreiche Projekte von Partnern in der Ukraine unterstützt.
Wolodomyr Hruza, Weihbischof in Freiburgs ukrainischer Partnerstadt Lemberg, drückte anlässlich des Jahrestags gegenüber Weihbischof Dr. Birkhofer seine Dankbarkeit wie folgt aus: „Ich danke Dir fürs Gebet und für jedes Solidaritätszeichen. Nicht zuletzt für die Unterstützung unserer Projekte! Es stärkt und ermutigt uns, weiter zu gehen. Wir haben große Verpflichtung und Verantwortung gegenüber den Kriegsopfern und kommenden Generationen. (…) Der Mensch wurde als Bild Gottes geschaffen. Jeder Mensch hat Grundrecht auf seiner Erde frei zu leben und die Kindschaft Gottes zu genießen.“ Die Unterstützung im Gebet und die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine wird auch im zweiten Kriegsjahr weitergehen.
(ff)


