Gemeinsame Leitung von zwei Seelsorgeeinheiten

19.03.2023 | Dekan Dr. Meisert und Pfarrer Schindler künftig „Pfarrer in solidum“

Dekan Dr. Meisert (links) und Pfarrer Schindler leiten zukünftig gemeinsam die Seelsorgeeinheiten Herbolzheim-Rheinhausen und Nördlicher Kaiserstuhl.  
Freiburg/Rheinhausen/Endingen. Die Seelsorgeeinheiten Herbolzheim-Rheinhausen und Nördlicher Kaiserstuhl (Dekanat Endingen-Waldkirch) werden in Zukunft von zwei Pfarrern gemeinsam geleitet: So hat Erzbischof Stephan Burger mit Wirkung vom 01.04.2023 Dekan Dr. Stefan Meisert und Pfarrer Jürgen Schindler zu „Pfarrern in solidum“ ernannt. „In Solidum“ ist ein Leitungsmodell, bei dem mehrere Pfarrer solidarisch, also „in solidum“, die Pfarrgemeinden leiten. Ein Pfarrer übernimmt dabei die Rolle des Moderators („moderator curae pastoralis“): Dekan Dr. Stefan Meisert wird zukünftig diese Funktion übernehmen.
 
Zusammen mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden Pfarrer Schindler und Dekan Meisert für die Seelsorge von rund 14 650 Katholikinnen und Katholiken in neun Gemeinden verantwortlich sein: In der Seelsorgeeinheit Herbolzheim-Rheinhausen sind dies die Pfarrgemeinden St. Alexius (Herbolzheim), St. Hilarius (Bleichheim), St. Mauritius (Wagenstadt) und St. Ulrich und St. Achatius (Rheinhausen). Die Seelsorgeeinheit Nördlicher Kaiserstuhl besteht aus den Pfarrgemeinden St. Peter (Endingen am Kaiserstuhl), St. Vitus (Amoltern), St. Petronilla (Kiechlinsbergen), St. Johann Baptist (Forchheim) und St. Martin (Riegel am Kaiserstuhl).
 
Wie das Erzbischöfliche Ordinariat in Freiburg dazu am Sonntag (19.03.) mitteilte, wurde diese Personalentscheidung in den Gottesdiensten auch den Gläubigen in den Gemeinden bekannt gegeben. 
 
Der 1972 in Baden-Baden geborene Stefan Meisert wurde 2004 von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch zum Priester geweiht. Seine Vikarsjahre verbrachte Meisert in den drei Altstadtpfarreien Münster, St. Stephan und Hl. Dreifaltigkeit in Konstanz. Danach wirkte er neben seiner Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg als priesterlicher Mitarbeiter in der Seelsorgeeinheit St. Märgen - St.Peter (Dekanat Neustadt). Dort übernahm er 2010 die Aufgabe des Pfarradministrators und schloss 2013 berufsbegleitend seine Promotion ab. Seit dem Jahreswechsel 2014/2015 ist er Leiter der Kirchengemeinde Herbolzheim-Rheinhausen (Dekanat Endingen-Waldkirch). Zudem ist er seit 2019 Dekan des Dekanats Endingen-Waldkirch. Zusätzlich nimmt er die Aufgabe des Moderators des Priesterrats wahr.
 
Jürgen Schindler wurde 1975 in Oberkirch geboren. Nach seinem Theologie-Studium in Freiburg und Granada empfing er 2004 die Priesterweihe. Danach wirkte er als Vikar in Immendingen und Kaplan in Waldkirch. Anschließend war er ab 2010 als Kooperator in Singen tätig und wechselte 2011 nach Freiburg ins Erzbischöfliche Seelsorgeamt, wo er das Jugendamt leitete und als Diözesanjugendseelsorger wirkte. Von 2007 bis 2011 war er Geistlicher Leiter des KLJB-Diözesanverbands. Seit 2014 ist er Leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit Nördlicher Kaiserstuhl.
 
(cvl)