Lebensrettende Unterstützung

04.04.2023 | Erzdiözese Freiburg installiert Defibrillatoren an Schulstandorten

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Die Erzdiözese Freiburg unterstützt den Ausbau mit den lebensrettenden automatisierten externen Defibrillatoren (AED) auf ihrem Gebiet. In diesem Jahr stellt die Erzdiözese Freiburg dafür 300.000 Euro im Haushalt zur Verfügung. Zusammen mit dem Verein „Region der Lebensretter“ werden dazu an ausgewählten Standorten im ländlichen Raum im Gebiet der Erzdiözese Freiburg mit sogenannten AEDs installiert bzw. ausgewählte Ersthelfer damit ausgestattet.
Der erste öffentlich zugängliche AED wurde den St. Ursula-Schulen in Freiburg-Wiehre überreicht. Es ist geplant, an allen insgesamt 32 Schulen der Schulstiftung an 14 Standorten einen solchen AED einzurichten. Die Schulstiftung freut sich über dieses Engagement des Vereins der Region der Lebensretter und der Erzdiözese Freiburg. Für die Schülerinnen und Schüler, die Mitarbeitenden und die Bevölkerung wird hierdurch ein weiteres Stück Sicherheit erreicht.
Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen. Mehr als 50.000 Menschen erleiden jährlich in Deutschland einen Herz-Kreislaufstillstand. Es kann jeden treffen. Bis der Rettungsdienst eintrifft – in Großstädten 7-9 Minuten nach dem Notruf, auf dem Land wesentlich später – sind die Überlebenschancen nur noch minimal.
Bereits nach kurzer Zeit treten irreversible Schäden im Gehirn auf. Nur etwa 10-15 Prozent der Patienten überleben – trotz der Fortschritte in der Notfall- und Intensivmedizin. Um das therapiefreie Intervall zu verringern ist eine optimale Rettungskette erforderlich.