Freiburg/Karlsruhe. Anlässlich des Pessachfestes, das am Mittwochabend (5.4.) beginnt, schicken Landesbischöfin Heike Springhart und Erzbischof Stephan Burger den Jüdischen Gemeinden in Baden ihre Segenswünsche. „Mögen die guten Beziehungen zwischen den jüdischen und christlichen Gemeinden dazu beitragen, unsere Gesellschaft frei werden zu lassen von allen Arten der Fremdenfeindlichkeit, des Hasses und Argwohns, damit wir zu freien Menschen werden“, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben.
„Dankbar blicken wir heute jedoch auf alle Zeichen der Verständigung zwischen Judentum und Christentum in Baden-Württemberg zurück“, schreiben der Erzbischof und die Landesbischöfin. So habe es zuletzt eine gelungene gemeinsame Feier zu Chanukka in Pforzheim gegeben. Außerdem erinnern Stephan Burger und Heike Springhart an die Gemeinsamkeiten zwischen Pessach und dem anstehenden Osterfest. „Der Übergang von der Knechtschaft in die geschenkte Freiheit, die Erneuerung des Bundes zwischen dem Ewigen und uns Menschen, das Geschenk, ein Buch des Lebens erhalten zu haben, das uns Menschen führen soll, all das bedenken und feiern Sie an Pessach – ähnlich wie wir Christen an Ostern mit der Auferstehung Christi den Sieg über den Tod, den Übergang in die Freiheit selbst von diesem scheinbaren Ende eines jeden Menschenlebens bedenken und auch feiern.“
Das gesamte Schreiben gibt es hier zum Nachlesen.
Pessach ist ein achttägiges Fest, das an den Auszug aus Ägypten und der Befreiung aus der Sklaverei zur Zeit des Exodus erinnert. Im Vordergrund steht das rituelle Mahl, auch Seder genannt.
(cvl)


