
Zur BUGA 23 wollte das Forum der Religionen einen nachhaltigen Akzent setzen und hat dazu den Garten der Religionen realisiert. Denn Zusammenhalt und Vertrauen, Respekt und Friedfertigkeit wachsen im Dialog miteinander und bilden so ein stabiles Wurzelwerk. Diese Erfahrung machen die Mitglieder des Forums der Religionen seit dessen Gründung im Jahr 2007 miteinander, und diese Erfahrung wird nun für die Parkbesucher:innen ansichtig bei diesen Bäumen, die Jahr um Jahr weiter in die Höhe wachsen werden.
Fünf Bäume des Alten Testament symbolisieren Segen und Hoffnung
Für den Garten wurden fünf Bäume ausgewählt, die alle im Alten Testament erwähnt sind: Ein Zeder- und ein Olivenbaum, ein Feigen- und ein Granatapfelbaum sowie eine Dattelpalme sind im Garten gepflanzt. Sie alle haben in den verschiedenen religiösen Traditionen einen besonderen Stellenwert und symbolisieren Segen und Hoffnung. Ganz bewusst, erläutert Initiator Majid Khoshlessan, werde keiner der Bäume einer der religiösen Traditionen zugeordnet. Vielmehr stünden sie für die Gesamtheit. Die Bäume sind in einem Areal von rund zehn Metern Durchmessern gepflanzt. Ergänzt wird der Garten durch Rosen sowie zwei Steinstelen, die von dem Mannheimer Bildhauer Frank Mayer entworfen und angefertigt wurden.
Als Ort der Ruhe und der Hoffnung ist diese Bereicherung des Luisenparks gedacht, die sich zwischen dem Haupteingang Theodor-Heuss-Anlage und dem Heinrich-Vetter-Skulpturenweg befindet. Unweit davon gelegen ist der Natur- und Heilpflanzengarten. Nicht weit davon steht die Bronzeskulptur „Wildschwein“ von Waldemar Grzimek aus dem Jahr 1963. Die Idee, im Luisenpark einen kompakten Garten der Religionen zu schaffen, befürwortete Joachim Költzsch, Leiter des Luisenparks, von Anfang an.
Info: Forum der Religionen Mannheim
Das Mannheimer „Forum der Religionen“ ist ein Zusammenschluss von Juden, Christen, Muslimen und Aleviten. Seit 2007 steht dieses interreligiöse Dialogforum für ein friedliches, vertrauensvolles und freundschaftliches Miteinander der Religionen in der Quadratestadt. Ein sichtbares Zeichen dafür ist die einzigartige „Meile der Religionen“.
(dv/schu)
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