Hannover/Freiburg. Die Mädchenkantorei am Freiburger Münster unter Leitung von Martina van Lengerich erzielte beim 11. Deutschen Chorwettbewerb, der vom 3. - 10. Juni 2023 in Hannover stattfand, den 2. Preis in der Kategorie „Kinderchor bis 16 Jahre“ mit 23, 3 Punkten und „mit hervorragendem Erfolg“. Zudem durften die jungen Sängerinnen mit sechs weiteren Chören bei der Sonderwertung „Zeitgenössische Musik“ im Kuppelsaal des Kongresszentrums auftreten, wo sie das Werk „O sapientia“ von Tadeja Vulc sangen.
Beim Preisträgerkonzert durften die jungen Sängerinnen ebenfalls mitwirken und das „Cantate Domino“ von Michelle Roueché vor einem begeisterten Publikum aus rund 2000 Zuhörerinnen und Zuhörern singen. Die beiden Sängerinnen Amaya und Mona nahmen die Urkunde aus den Händen des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff und des Präsidenten des Deutschen Musikrates, Prof. Martin Maria Krüger, entgegen. Der Wettbewerb mit rund 4000 teilnehmenden Sängerinnen und Sängern aus fast 100 Chören teilte sich in zwei Teile; am Ende des gesamten Wettbewerbs erhielt die Mädchenkantorei auch noch den Sonderpreis für das beste Volkslied, das sie sich mit einem Vokalensemble aus Halle teilt.
Am Sonntag hatte die Mädchenkantorei bereits den Gottesdienst in der Propsteikirche Basilika St. Clemens musikalisch mit der Messe in Es von Josef Rheinberger und einer Motette von Rupert Lang musikalisch mitgestaltet. An der Orgel wurde sie von Regionalkantor und Basilkaorganist Francesco Bernasconi begleitet. Im Anschluss sang die Mädchenkantorei ihr bis auf das Pflichtstück rein geistliches Wettbewerbsprogramm in einer Matinée. Neben den erfolgreichen Auftritten war die Chorfahrt von wunderbaren Begegnungen mit anderen Chören und beeindruckenden musikalischen Erlebnissen geprägt, die sicher unvergessen bleiben.
(Mädchenkantorei am Freiburger Münster)






