
Tamara Danilenko studierte zunächst katholische Theologie in Freiburg und München ehe sie sich für die pastorale Ausbildung zur Pastoralreferentin entschied und diese im Erzbistum Köln absolvierte. Den sich daran anschließenden Vorbereitungsdienst absolvierte sie in Köln-Klettenberg. Nach 25 Jahren im Dienst des Erzbistums Köln wechselte Tamara Danilenko im Jahr 2023 in die Erzdiözese Freiburg und ist seitdem in Mannheim tätig.
Auf die Frage, was sie dazu bewogen habe Pastoralreferentin werden zu wollen antwortet die 51-Jährige: „Ich habe mich damals für diesen Beruf entschieden, weil ich etwas in der Kirche bewirken wollte. Das hat sich aber über die Jahre geändert. Heute ist es mir ein besonderes Anliegen, den Moment als wichtig zu erachten und im gegenseitigen Vertrauen und der nötigen Zuversicht und Wertschätzung zu leben.“ Schwerpunkte möchte die Pastoralreferentin vor allem in der Ökumene, in der Liturgie und in der Gemeindebegleitung setzen, sowie ein gutes Miteinander fördern.
Gerade in einer sich stark verändernden und an Bedeutung und Gewohnheiten verlierenden Kirche ist es der Pastoralreferentin wichtig, die Menschen in ihrer Trauer über diese Entwicklungen zu begleiten und mit ihnen gemeinsam neue Orte der Gottesbegegnung zu suchen. Leiten lässt sich die Mutter zweier Kinder bei ihrem Wirken und Tun von einem Vers aus dem Johannes-Evangelium: ‚Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.‘ (Joh 10, 10).
Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten: Theologie und Seelsorge
Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sind hauptamtlich Mitarbeitende, die in allen Bereichen der Seelsorge und im Religionsunterricht eingesetzt werden. Sie haben ein Theologiestudium und eine dreijährige Berufseinführung absolviert und arbeiten zum Beispiel im Seelsorgeteam einer Seelsorgeeinheit oder in Sonderfunktionen. Sie bringen christliche Werte in sozialen, kulturellen, ethischen, wissenschaftlichen und schulischen Kontexten ein. Seit 1976 hat dieser Beruf in der Erzdiözese Freiburg einen unverzichtbaren und bewährten Platz im Miteinander der verschiedenen pastoralen Dienste. Derzeit sind rund 300 Frauen und Männer als Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sowie Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten (Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten in der Ausbildung) in der Erzdiözese tätig.
(mk)


