Erzdiözese Freiburg auf Messe "Leben und Tod" vertreten

13.10.2023 | Motto: „…und da ist immer noch ein Licht!“

Freiburg. Die Erzdiözese Freiburg wird auf der Messe Leben und Tod vertreten sein: Mit einem Ausstellungsstand präsentieren sich verschiedene Referate der Erzdiözese bei der zweiten Messe „Leben und Tod“ am 20. und 21. Oktober 2023 auf dem Messegelände in Freiburg und suchen das Gespräch und den Austausch mit den Messe-Besucherinnen und -Besuchern.
 
Die Messe Leben und Tod steht in diesem Jahr unter dem Titel „…und da ist immer noch ein Licht!“ – Umgang mit Krise, Trauma, Suizid in der Sterbe- und Trauerbegleitung. Die Veranstalter der Messe zielen darauf ab: „Als Fortbildungsveranstaltung für Haupt- und Ehrenamtliche aus Hospiz, Palliative Care, Seelsorge, Trauerbegleitung und Bestattungskultur wendet sich die „Leben und Tod“ gleichzeitig an Betroffene, Angehörige sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. So gelingt es, die Themen Sterben, Tod und Trauer wieder in die Gesellschaft zu tragen und miteinander in den Austausch zu kommen.“ Hier finden sich das Programm sowie weitere Hinweise. 
 
Ein Blick ins Programm:
Bei einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Und am Nachmittag bin ich tot?!“ wird es am 21. Oktober 2023 von 15.00 bis 16.30 Uhr auch um die Frage gehen, welche Auswirkungen eine Neuregelung der Suizidhilfe auf das Lebensende von Menschen haben kann:

Aktuell wird in Deutschland die Frage diskutiert, wie die Sterbehilfe neu geregelt werden kann. Denn das Bundesverfassungsgericht hatte 2020 das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe für Verfassungswidrig erklärt. Der derzeitige Schwebezustand ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass Schwerkranke den Wunsch nach einem assistierten Suizid und einem selbstbestimmten Ende äußern. Dabei stehen die unterschiedlichen Professionen, von der palliativen Pflege und Palliativmedizin über die Psychologie und Seelsorge bis hin zum hospizlichen Ehrenamt vor besonderen Herausforderungen und Unsicherheiten.
 
Aufgrund vieler offener Fragen zur möglichen gesetzgeberischen Ausgestaltung und praktischen Umsetzung ist eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema wichtig. In dieser Podiumsrunde sollen die unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und darüber diskutiert werden, welche Konsequenzen eine mögliche  Neuregelung des Gesetzes zum assistierten Suizid in Deutschland für die Betroffenen, die Angehörigen aber auch die professionell Begleitenden haben kann. Moderiert wird das Podium von Dr. Verena Wetzstein, Leiterin des Palliative Care Forums.
 
(Palliative Care Forum)