
Gelebte Nächstenliebe als „beste Grundvoraussetzung, um Frieden zu schaffen“
Dies alles seien Krisen und tragische Zäsuren gewesen, mit denen die Menschen in den vergangenen 500 Jahren umgehen mussten. Trotz ihrer Tragik hätten es Krisenzeiten auch ermöglicht, dass Menschen zusammenrückten und den Andern mit seinem Schicksal nicht alleine ließen. Diese gelebte Nächstenliebe sollte weiterhin ermöglicht und gefördert werden, sagte der Erzbischof.. Belastungen in Geschichte und Gegenwart sollten nicht dazu führen, das Vertrauen in Gott aufzugeben.
Der Erzbischof ermutigte die Anwesenden, zusammenzustehen und sich der Liebe Gottes zu vergewissern. „Dass Mitmenschlichkeit und Humanität auch in Kriegs- und Krisenzeiten möglich sind, dass gelebte Liebe möglich ist, haben über die Jahrhunderte hindurch genügend Menschen bewiesen. Ich darf hier nur an unsere kirchlichen Hilfswerke erinnern, die in ausweglosen Situationen anderen zur Seite stehen,“ sagte Stephan Burger.
Der Erzbischof schloss in seiner Predigt mit einem zuversichtlichen Blick in die Zukunft: „Gelebte Nächstenliebe will bis heute unser Gemeindeleben prägen als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht. Selbst in der größten Not, angesichts bedrohlicher Instabilität: Gott ist bei uns, wo wir füreinander da sind. Gott ist dort, wo wir uns für unseren Nächsten einsetzen. Dies ist die beste Grundvoraussetzung, um Frieden zu schaffen im Großen wie im Kleinen.“
(cvl/mm)


