Freiburg/Wehr/Bühl. „Ich möchte Christus nachfolgen und den Menschen dienend zur Seite stehen“, sagt Thomas Bergmann aus Wehr. Gemeinsam mit sechs weiteren Männern wird er am Sonntag (26.11., 10.30 Uhr) von Weihbischof Dr. Christian Würtz in einem festlichen Gottesdienst in St. Peter und Paul in Bühl zum Ständigen Diakon geweiht. „Ständig“ heißt, dass Thomas Bergmann immer Diakon bleiben wird und nicht zu einem späteren Zeitpunkt die Priesterweihe empfängt. Der Gottesdienst wird im Internet auf www.ebfr.de/livestream übertragen.
In der katholischen Kirche ist Thomas Bergmann schon lange engagiert: als Ministrant, Mesner, Lektor und Kommunionhelfer. Zudem ist er seit 2021 zur Mithilfe im Beerdigungsdienst beauftragt. „Der Glaube gibt mir Halt, Vertrauen und Sicherheit. Er gibt mir Hoffnung und Zuversicht und ist Orientierung für meinen Lebensweg“, erklärt der 48-Jährige. Von seiner Familie wurde er von Anfang an unterstützt in seinem Weg, Diakon zu werden. Auch in seinem Beruf als kaufmännischer Angestellter hat der Glaube einen festen Platz, berichtet er: „Alle meine Kollegen wissen, dass mir mein Glaube wichtig ist. Ich orientiere mich an der Aussage von Paul Claudel: ‚Rede über Christus nur dann, wenn du gefragt wirst. Aber lebe so, dass man dich nach Christus fragt!‘ Das hat schon oft zu sehr guten und tiefen Glaubensgesprächen geführt.“
Engagieren wird sich Thomas Bergmann in der Seelsorgeeinheit Wehr mit den Pfarreien St. Martin Wehr, St. Ulrich Öflingen, St. Clemens und Urban Schwörstadt. Menschen in ihrem ehrenamtlichen Engagement begleiten und offene Ohren und Augen zu haben für deren Nöte und Ängste sieht er als Schwerpunkt seines Wirkens. Er möchte für Trauernde da sein und Ansprechperson für die Menschen vor Ort sein. Eine Herausforderung sieht er dabei in der Glaubensvermittlung: „Weil Glaube im Leben vieler Menschen keine Rolle mehr spielt, trotzdem Jesus und seine Botschaft den Menschen nahezubringen, damit christliche Werte, wie Glaube, Hoffnung, Liebe und Barmherzigkeit vermittelt werden und nicht verloren gehen.“
Eine „zuversichtliche Haltung, Dankbarkeit und Ehrlichkeit“ ist für ihn sehr wichtig sowie „gestärkt durch den Glauben die Schwierigkeiten des Lebens anzunehmen“, unterstreicht Bergmann. Bei seinem Wirken lässt er sich von folgendem Bibelspruch leiten: „Gott nahe zu sein, ist mein Glück. Ich setze mein Vertrauen auf Gott, den Herrn.“ (Ps. 73)
Mehr Infos zum Ständigen Diakonat: www.ipb-freiburg.de/staendigerdiakon.
(cvl/kas)



