Scherben sind ein anschauliches Bild für all das, was im Leben zu Bruch gehen kann: Träume, Pläne, Beziehungen. Sichtbare Narben bleiben zurück. Mit Ostern bezeugt Gott, dass er Zerbrochenem neues Leben zu ermöglichen vermag. Er heilt die Brüche des Lebens, erneuert und veredelt sie. Ein anschauliches Bild hierfür ist die japanische Kintsugi-Technik, mit der Scherben mit einem besonderen Lack wieder zusammengefügt werden und die Bruchstellen mit Gold veredelt werden. In der Bußfeier hören die Feiernden das Wort Gottes, bedenken die Brüchigkeit des eigenen Lebens und vertrauen sie Gott an, damit er die Brüche im Leben wieder heilen möge.
Als zentrale Zeichenhandlungen werden die Teilnehmenden eingeladen, eine Scherbe an zentraler Stelle abzulegen - als Zeichen für das Bekenntnis der Scherben im Leben, die Gott hingehalten werden.
Die Karten für die Impulsfragen zur Gewissenserforschung können im
Shop des Erzb. Seelsorgeamts bestellt werden.