
Die Studienstiftung der Erzdiözese Freiburg (Albertus-Magnus- und Hildegardis-Verein) vergibt in diesem Jahr je ein Stipendium an Studierende aus Konstanz, Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim sowie zwei Stipendien an Studierende aus. Die Bandbreite der Studienfächer reicht in diesem Jahr von Physik und Chemischer Biologie über Romanistik und Kulturanthropologie europäischer Gesellschaften bis zur Musiktherapie und Sozialer Arbeit.
Zusätzlich werden fünf Studierende aus Mitteln der diözesanen Erzbischof Hermann Stiftung gefördert (insgesamt 18.800 Euro). Sie studieren in Freiburg und Heidelberg katholische Theologie in Bachelor- und Lehramtsstudiengängen an den Pädagogischen Hochschulen und der Katholischen Hochschule Freiburg; zwei Personen studieren im Bereich der Sonderpädagogik.
Förderung oft besonders wichtig in Abschlussphase des Studiums
Um ein Stipendium können sich Studierende aller Fachrichtungen aus allen Hochschulen im Gebiet der Erzdiözese bewerben. Bei Interesse für ein Stipendium kann man sich an die Hochschulgemeinden vor Ort wenden. Bewerbungsschluss für das Verfahren im nächsten Jahr ist Ende März 2025. Von den Stipendiatinnen und Stipendiaten erwartet die Erzdiözese gute Leistungen im Studium und Engagement auch außerhalb der Hochschule. Die Studierenden sind oftmals aktiv in der Kirche, in der Hochschulgemeinde, in der Jugendarbeit, im Vereinswesen und wieder andere gesellschaftlich oder politisch.
„Wir wollen Studierende fördern, die über den Tellerrand hinausblicken und sich für die Werte engagieren, die ihnen wichtig sind. Unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten setzen sich zum Beispiel für Gleichberechtigung und diversity ein, für ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, sie leiten Sportvereine und kirchliche Gruppen oder engagieren sich als Haussprecher in ihrem Studierendenwohnheim. Diese Vielfalt an Engagement während des Studiums – das ist es, was wir fördern wollen. Und wir freuen uns, wenn die finanzielle Unterstützung durch das Stipendium für die Studierenden den Freiraum schafft, ihre Ehrenämter auch in der Endphase des Studiums weiterzuführen.“
(kas/cvl)


