Weihbischof Birkhofer beauftragt Larissa Störk als Pastoralreferentin

12.07.2024 | „Der coolste Job überhaupt“

Emmingen/Hechingen. Am Samstag (20.07.) beauftragt Weihbischof Dr. Peter Birkhofer in St. Stephan in Karlsruhe sechs Frauen und vier Männer als Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten. Eine von ihnen ist Larissa Störk, die aus Emmingen ab Egg (Dekanat Hegau) kommt und derzeit in den Seelsorgeeinheiten St. Luzius Hechingen, Burladingen-Jungingen und Bisingen-Grosselfingen-Rangendingen im Dekanat Zollern tätig ist. 
 
Larissa Störk ist in der katholischen Kirche stark verwurzelt, und ihr Weg zur Pastoralreferentin begann mit der Ministrantenarbeit in der Heimatgemeinde. „Mein Heimatpfarrer hat mich ermutigt, Theologie zu studieren. Ich fand Theologie einfach interessant und spannend. Den Beruf der Pastoralreferentin habe ich erst im Studium kennengelernt“, berichtet sie. Nach dem Abschluss des Wirtschaftsgymnasiums studierte sie Politik und Theologie in Freiburg und Rom und schloss mit dem Magister in Theologie ab. Ihren pastoralen Vorbereitungsdienst absolvierte Larissa Störk in den Seelsorgeeinheiten St. Luzius Hechingen und Burladingen-Jungingen (Dekanat Zollern). Aktuell arbeitet sie in ihrem berufspraktischen Jahr in den beiden Seelsorgeeinheiten sowie in der Seelsorgeeinheit Bisingen-Grosselfingen-Rangendingen.
 
Als Pastoralreferentin möchte Larissa Störk „Wegbegleiterin für alle“ sein. Sie möchte die Kommunikation fördern und Gemeinschaft stiften, und dafür auch Räume und Strukturen schaffen. Auch Veränderungen will sie mitgestalten und hier auch besonders das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamtlichen beachten. Die Verkündigung der Frohen Botschaft, die Glaubenskommunikation, soll ein Schwerpunkt ihres Wirkens sein: Sie möchte „Leben und Glauben teilen und damit motiviert am Reich Gottes mitwirken“, betont die angehende Pastoralreferentin. Die leidenschaftliche Fußballspielerin ist überzeugt von ihrer Berufswahl: „Pastoralreferentin sein ist der coolste Job überhaupt“, sagt Larissa Störk.
 
Leiten lässt sich die 30-Jährige dabei von einem Spruch in Anlehnung an Augustinus Aurelius: „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“ Ebenso orientiert sie sich in ihrem Wirken an einem Wort aus der Bibel: „Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit (2 Tim 1,17).“

Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten: Theologie und Seelsorge

Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sind hauptamtlich Mitarbeitende, die in allen Bereichen der Seelsorge und im Religionsunterricht eingesetzt werden. Sie haben ein Theologiestudium und eine dreijährige Berufseinführung absolviert und arbeiten zum Beispiel im Seelsorgeteam einer Seelsorgeeinheit oder in Sonderfunktionen. Sie bringen christliche Werte in sozialen, kulturellen, ethischen, wissenschaftlichen und schulischen Kontexten ein. Seit 1976 hat dieser Beruf in der Erzdiözese Freiburg einen unverzichtbaren und bewährten Platz im Miteinander der verschiedenen pastoralen Dienste. Derzeit sind rund 270 Frauen und Männer als Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sowie Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten (Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten in der Ausbildung) in der Erzdiözese tätig.
 
Weitere Informationen: Startseite (ipb-freiburg.de)
 
(cvl/ kas)