Weihbischof Birkhofer beauftragt Jonas Lamprecht als Pastoralreferenten

10.07.2024 | Den Menschen die Freude und die Fülle des Glaubens zeigen

Rastatt/Ettenheim/Freiburg. Am Samstag (20.07.) beauftragt Weihbischof Dr. Peter Birkhofer in St. Stephan in Karlsruhe sechs Frauen und vier Männer als Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten. Einer von ihnen ist Jonas Lamprecht, der aus Rastatt kommt und derzeit in der Seelsorgeeinheit Südhardt-Rhein (Dekanat Rastatt) tätig ist.
 
Nach einem Bundesfreiwilligendienst in einer Altentagesstätte beim Caritasverband Rastatt absolvierte Jonas Lamprecht eine Ausbildung zum Finanzassistenten in der Sparkasse Baden-Baden Gaggenau, die er im Jahr 2015 erfolgreich abschloss. Im Anschluss studierte er von 2015 bis 2021 katholische Theologie in Freiburg. „Nach dem Studium durfte ich meine erste Stelle als Pastoralassistent in der katholischen Kirchengemeinde Ettenheim antreten“, berichtet er. Seit September 2023 wirkt er in seinem berufspraktischen Jahr als Pastoralassistent in der katholischen Kirchengemeinde Südhardt-Rhein.
 
„Ich möchte den Menschen die Botschaft Gottes näher bringen und gemeinsam das Reich Gottes gestalten“, sagt der angehende Pastoralreferent. Ihm ist es in seiner Arbeit „ein Anliegen, die Freude und die Fülle des Glaubens den Menschen vor Ort zu zeigen und sie dafür zu begeistern. Ich wünsche mir, dass es mir gelingt, den Menschen ähnliche Erfahrungen und Erlebnisse zu schenken, wie ich es selbst in früheren Jahren und bis heute noch erleben darf“, betont er.
 
Als große Aufgabe seines Wirkens will er „Räume schaffen, in denen andere Menschen Gottes- und Gemeinschaftserfahrungen machen können.“ Dabei möchte er sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren, um „eine personenorientierte Pastoral anbieten zu können“, so Jonas Lamprecht. „Es braucht viel Zeit und einen aufmerksamen Blick für die Menschen in der Gemeinde vor Ort aber auch für all jene, die nicht unbedingt sichtbar sind. Damit Kirche heutzutage noch zukunftsfähig sein kann, braucht es meiner Meinung nach eine Rücksichtnahme auf gesellschaftliche Themen und Fragestellungen“, unterstreicht er.
 
In seiner Arbeit ist es ihm „wichtig, den Menschen anzunehmen mit allem, was ihn beschäftigt und ausmacht. Mir geht es darum, anderen positive Erfahrungen mit dem Glauben zu ermöglichen, ihnen die christliche Botschaft und unsere Hoffnung zu zeigen aber auch in schwierigen Situationen für die Menschen vor Ort da zu sein.“ Leiten lässt sich der 30-Jährige dabei von Psalm 71,5: „Denn du bist meine Hoffnung, Herr und Gott, meine Zuversicht von Jugend auf.“

Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten: Theologie und Seelsorge

Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sind hauptamtlich Mitarbeitende, die in allen Bereichen der Seelsorge und im Religionsunterricht eingesetzt werden. Sie haben ein Theologiestudium und eine dreijährige Berufseinführung absolviert und arbeiten zum Beispiel im Seelsorgeteam einer Seelsorgeeinheit oder in Sonderfunktionen. Sie bringen christliche Werte in sozialen, kulturellen, ethischen, wissenschaftlichen und schulischen Kontexten ein. Seit 1976 hat dieser Beruf in der Erzdiözese Freiburg einen unverzichtbaren und bewährten Platz im Miteinander der verschiedenen pastoralen Dienste. Derzeit sind rund 270 Frauen und Männer als Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sowie Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten (Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten in der Ausbildung) in der Erzdiözese tätig.
 
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(cvl/kas)