
„Wir werden junge Menschen künftig mehr denn je auf ihrem Weg in die digitale Welt kompetent und werteorientiert begleiten. Der Lebenswirklichkeit unserer Schülerinnen und Schüler darf sich Schule nämlich nicht verschließen. Es geht darum, dass die heranwachsende Generation lernt, mit zukunftsrelevanten Technologien souverän umzugehen. Jenseits von reinem Medienkonsum wollen wir junge Menschen dazu befähigen, digitale Welten kritisch zu beleuchten. Technologie ist für uns als katholische Schulen niemals Selbstzweck“, erklärt Stiftungsdirektor Patrick Krug die Relevanz des Projekts Edu360°.
Konkret wird diese Idee bei AI Horizon. Das Projekt setzt sich kritisch und intensiv mit den Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz auseinander. Schülerinnen und Schüler werden in Seminarkursen und Arbeitsgemeinschaften ethisch und werteorientiert über die Anwendung und Auswirkungen Künstlicher Intelligenz nachdenken. Um den Austausch zwischen den einzelnen Schulstandorten zu garantieren, vernetzten sich die Lehrkräfte untereinander und in Einzelgruppen über eine gemeinsame digitale Plattform.
„Mit der digitalen Transformation bieten sich für uns als Schulträger neue Chancen und Möglichkeiten. In digital gestützten Lernumgebungen der Zukunft möchten wir den Bedürfnissen des Einzelnen noch besser als heute gerecht werden. Angesichts der Vielzahl von Herausforderung lassen wir unsere Schulen nicht allein. Digitalität bedeutet auch “Kultur des Teilens” und eröffnet uns viele neue Möglichkeiten stiftungsweit als Gemeinschaft auch in anderen Feldern als nur im Unterricht, wie z.B. in der Schulseelsorge zusammenzuarbeiten“, betont Patrick Krug.
100-jähriges Bestehen der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik Agneshaus Karlsruhe
Die Erzdiözese ist zudem Trägerin von fünf Katholischen Fachschulen für Sozialpädagogik (in Buchen, Bruchsal, Gengenbach, Freiburg und Karlsruhe) und vier Schulen des Zweiten Bildungswegs (in Freiburg, Karlsruhe, Lörrach und Offenburg).
Die Ausbildung von pädagogischen Fachkräften ist eine gesellschaftlich bedeutende Aufgabe, da die frühkindliche Erziehung, Bildung und Betreuung in den vergangenen Jahrzehnten enorm an Bedeutung gewonnen hat. Hierzu leistet die Erzdiözese mit ihren Katholischen Fachschulen für Sozialpädagogik schon seit über 100 Jahren einen wichtigen Beitrag. Zu den Höhepunkten des beginnenden Schuljahres gehört daher auch die Feier des 100-jährigen Bestehens der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik Agneshaus Karlsruhe im Januar 2025.
Der Einsatz für einen ungehinderten Zugang zu Bildung gehört zu den wichtigen strategischen Zielen der Erzdiözese. Daher hat sie zum beginnenden Schuljahr die Struktur ihrer Schulen des Zweiten Bildungswegs optimiert und startet mit vier Verbundschulen in Freiburg, Karlsruhe, Lörrach und Offenburg ins neue Schuljahr. An diesen können Erwachsene den Realschulabschluss, die Fachhochschulreife oder das Abitur nachholen.
Über die Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg
Die Schulstiftung ist Trägerin fast aller katholischen weiterführenden Schulen in der Erzdiözese Freiburg. Alle Schulen sind staatlich anerkannt und führen zu den entsprechenden Abschlüssen.12.000 Kinder und Jugendliche werden täglich von rund 1.000 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Ziel ist es, optimale Lern- und Wachstumsbedingungen für junge Menschen zu schaffen. In einer Zeit der gesellschaftlichen Umbrüche begleiten wir junge Menschen auch in der digitalen Welt kompetent und werteorientiert. Die Basis bildet das christliche Menschenbild.
14 Standorte, verteilt über die Erzdiözese, bilden die Schulstiftungsgemeinschaft. Die Vielfalt ist groß: Es gibt 13 allgemeinbildende Gymnasien, sieben Realschulen, vier Aufbaugymnasien, sechs Berufliche Gymnasien, ein Kaufmännisches Berufskolleg, eine Grundschule und ein Internat.


