Mannheim/Emmendingen/Freiburg. Das Friedenslicht aus Bethlehem kommt auch in diesem Jahr ins Erzbistum: Bei zwei zentralen Gottesdiensten in Mannheim und Emmendingen werden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder am kommenden Sonntag (15.12.) das Friedenslicht verteilen. Ihre Kerze zünden sie zuvor am Samstag (14.12.) im europaweiten Aussendungsgottesdienst in der Votivkirche in Wien an. Die Weitergabe des Lichts steht in diesem Jahr unter dem Motto „Vielfalt leben, Zukunft gestalten“.
„In einer Welt, die sich ständig verändert, ist es wichtiger denn je, Vielfalt zu schätzen und zu fördern. Jeder Mensch bringt einzigartige Perspektiven, Fähigkeiten und Erfahrungen mit, die unsere Gesellschaft bereichern und stärken“, schreiben die deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf der Friedenslicht-Homepage. Mit der Friedenslicht-Aktion setzen sie auch in diesem Jahr ein Zeichen der Hoffnung. Nach den zentralen Aussendungsgottesdiensten um 15 Uhr in der Jugendkirche SAMUEL in Mannheim bzw. bereits um 14 Uhr in der Kirche St. Bonifatius in Emmendingen wird das Friedenslicht von den Teilnehmenden weiter in die ganze Erzdiözese getragen: Zum Beispiel gibt es einen Aussendungsgottesdienst am dritten Adventssonntag in St. Konrad in Karlsruhe um 16.30 Uhr, um 16.00 Uhr im Bruchsaler Rathaus, um 18 Uhr in St. Anna in Rastatt-Rauental, um 17 Uhr in St. Josef in Lörrach-Brombach und um 18.30 Uhr im Münster Schaffhausen. Am Karlsruher Bahnhof wird das Friedenslicht außerdem ab 11 Uhr ausgeteilt. Am selbigen Sonntag bringen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder außerdem in Konstanz das Friedenslicht zum Weihnachtssingen Dreiklang ins Bodenseeforum: Beginn ist um 17.00 Uhr.. Zudem ist eine ökumenische Aussendungsfeier in der Kapelle Schloß Langenstein in Orsingen am 20.12. um 18.30 Uhr geplant.
Eine bundesweite Übersicht aller Aussendefeiern und Übergabeorte gibt es hier. Informationen zur diesjährigen Friedenslicht-Aktion gibt es hier.
Herkunft des Friedenslicht 2024
Das Friedenslicht wird traditionell im November von einem Kind an der Flamme in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündet und in alle Welt verteilt. Aufgrund der aktuellen Lage im Nahen Osten kann dies jedoch in diesem Jahr nicht geschehen – die Sicherheitslage macht es zu gefährlich, das Licht direkt in Bethlehem zu holen. Stattdessen stammt das diesjährige Friedenslicht aus der Wallfahrtskirche Christkindl in Steyr, wo Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Licht des Vorjahres über das ganze Jahr hinweg bewahrt haben.
Die Aktion ist eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF). In Deutschland wird das Licht als Gemeinschaftsaktion des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), des Bundes Moslemischer Pfadfinderinnen und Pfadfinder Deutschlands (BMPPD), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP).
(cvl)


