13.04.2026Erzbischof Stephan Burger beleuchtet bei Podiumsdiskussion der Landesärztekammer Baden-Württemberg die „Zuständigkeit für die Seel-Sorge“
Krankheiten können den Körper und auch den Geist betreffen. Am 15. April diskutiert Erzbischof Stephan Burger auf Einladung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, wie Kirche und Medizin gemeinsam den ganzen Menschen – Körper und Seele – in den Blick nehmen können.
Erzbischof Stephan Burger hat Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ (Hildesheim) zu seiner Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gratuliert. Die Vollversammlung der deutschen Bischöfe wählte Wilmer am 24.02. bei ihrer Frühjahrs-Sitzung in Würzburg zum Nachfolger von Bischof Georg Bätzing.
„Wir haben den Auftrag, die Welt zum Guten zu verändern“
25.12.2025Erzbischof Stephan Burger zu Weihnachten
In seiner diesjährigen Predigt zu Weihnachten (25.12.) hat Erzbischof Stephan Burger dazu aufgerufen, die christliche Friedensbotschaft als tätigen Auftrag inmitten einer von Krisen und Gewalt geprägten Welt zu begreifen. Angesichts der „Trümmerlandschaften“ in aktuellen Konfliktgebieten wie dem Gaza-Streifen, der Ukraine oder Syrien sei deutlich: Gott werde gerade auch in die Orte der Hoffnungslosigkeit, Ausgrenzung und Not hineingeboren, sagte der Erzbischof.
Am Samstag (12.07.) beauftragt Weihbischof Dr. Christian Würtz in St. Franziskus, Karlsruhe insgesamt 10 Frauen und Männer als Gemeindereferentinnen, Gemeindereferenten, Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten. Ebenso wird Cornelia Nagel, die aus Lustau, Österreich, stammt, bereits als Gemeindereferentin in einer anderen Diözese aktiv war, in ihren Dienst eingeführt.
Lukas Röder und Markus Rombach haben in der Kirche St. Martin in Tauberbischofsheim die Diakonweihe empfangen. Die Weihe zum Diakon ist für die beiden Männer eine Station auf dem Weg zur Priesterweihe und gilt als vorläufiger Höhepunkt auf dem Berufungs- und Ausbildungsweg als Priesteramtskandidat.
Erzbischof Stephan Burger wird am Sonntag (22.06.) um 14:30 Uhr in der Kirche St. Martin in Tauberbischofsheim Markus Rombach aus der Pfarrei St. Nikolaus in Lenzkirch (Dekanat Neustadt) zum Diakon weihen.
Freiburg erwartet 1000 Sternsingerinnen und Sternsinger
28.05.2025Aktion Dreikönigssingen 2026 wird im Breisgau stattfinden
Rund 1000 Sternsingerinnen und Sternsinger werden am Dienstag, 30. Dezember 2025, in Freiburg zur bundesweiten Eröffnung der 68. Aktion Dreikönigssingen erwartet. „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ heißt dann das Motto der Sternsingeraktion.
Weihbischof Dr. Peter Birkhofer hat am Aschermittwoch (05.03.) mit Kunstschaffenden in der Freiburger Kirche St. Johann den Beginn der Fastenzeit mit einem Wortgottesdienst gefeiert.
13.02.2026 |
Weniger Fleischkonsum, mehr lokale Lebensmittel und die Klimabildung sind zentrale Pfeiler der bundesweiten Aktion „Klimafasten“
Das Klimamobil ist im Rahmen der Fastenaktion unterwegs.
Freiburg. Gesund, gut fürs Klima und weniger Hunger weltweit: Auf diese drei positiven Effekte eines reduzierten Fleischkonsums setzt die Aktion „40 Tage weniger“ der Erzdiözese Freiburg. Kirchliche Einrichtungen beteiligen sich daran. Ebenso tourt ein Klimamobil durch heimische Gefilde. Diese Aktionen sind zugleich Teil einer bundesweiten Aktion, bei der auf Fasten als Teil des Klimaschutzes gesetzt wird.
Kirchliche Einrichtungen sollen mit der Aktion „40 Tage weniger“ motiviert werden, das Fleischangebot in Einrichtungen während der Fastenzeit zu reduzieren. Die Stabsstelle Schöpfung und Umwelt ruft gemeinsam mit dem Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg zur Teilnahme auf. „Bewusst leben und verzichten, das ist in besonderer Weise mit den Heiligen 40 Tagen, der Österlichen Bußzeit, der sogenannten Fastenzeit verbunden“, unterstützt Generalvikar Christoph Neubrand die Kampagne. „Ein Verzicht in dieser Zeit kann das Besondere des Fleischverzehrs bewusst machen und unsere Einbindung in das Gesamt der Schöpfung deutlich machen.“
Weniger kann mehr sein
Konkrete Zahlen unterfüttern die Sinnhaftigkeit des reduzierten Fleischkonsums. 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche sollten laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung maximal gegessen werden. Die Klimabilanz falle bei pflanzlichen Lebensmitteln deutlich besser aus als bei tierischen, betonen die Initiatoren der Aktion. Und weniger Hunger weltweit durch pflanzenbasierte Kost könne erreicht werden. Mit im Boot sind bereits Tagungs- und Bildungshäuser der Erzdiözese, Kindertageseinrichtungen und mehrere kirchliche Schulen sowie Caritas-Einrichtungen – weitere Einrichtungen können sich online anmelden. „Die Kampagne soll Freude machen, Neues zu entdecken und zu merken, dass weniger vom einen, vielleicht auch mehr vom anderen bieten kann“, erklärt Eva Jerger, Referatsleitung Fair Trade-Diözese.
Bundesweit wird gefastet
Die Kampagne ist Teil der bundesweiten Aktion Klimafasten. Privatleute, Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen können Teil der Gemeinschaft für den Klimaschutz werden. Jede Woche in der Zeit vom 18. Februar bis 4. April steht unter einem anderen Thema. Es werden positive Beispiele des Verzichts für das Klima nach dem Motto „So viel du brauchst…“ gegeben. Die ökumenische Aktion Klimafasten greift die christliche Tradition auf, welche in der Zeit vor Ostern des Leidens gedenkt und bewusst Verzicht übt, um frei zu werden für neue Gedanken und andere Verhaltensweisen.
Gleichzeitig setzen die Initiatoren neben einem reduzierten Fleischkonsum auch auf einen bewussteren Einkauf von Lebensmitteln. Der diözesanen Initiative folgend sollten diese fair, nah und ökologisch sein. So würden regionale und nachhaltige Wertschöpfungsketten erhalten und faire Arbeitsbedingungen weltweit gefördert. „Wenn der Fleischverzicht noch zusätzlich verbunden ist mit regionalen, saisonalen und fair gehandelten Lebensmitteln, die wir stattdessen verzehren, setzen wir ein deutliches Ausrufezeichen, dass unser Glaube und unsere Glaubenspraxis in unsere Lebenspraxis wirkt“, hält Generalvikar Neubrand fest.
Klimamobil ist unterwegs
Während des Klimafasten-Aktionszeitraums ist auch das Klimamobil unterwegs. Vom 7. bis zum 15. März kann das Klimamobil der Kolpingjugend Deutschland in Kooperation mit dem Kolping-Bundesverband noch an weitere Orte in Freiburg geholt werden, wirbt die Stabsstelle Schöpfung und Umwelt. Kostenfrei lässt sich dieses für Veranstaltungen buchen. Die inhaltliche Bandbreite des Klimamobils reicht vom Fahrrad, um selbst Strom zu erzeugen, über eine Weltkarte, um die Auswirkungen des Klimawandels kennenzulernen, bis zu Austauschrunden, um gemeinsam Klimaschutzlösungen zu entwickeln.
Mit dem Ziel, die Menschen zu motivieren, sich für mehr Klimaschutz und die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen, fährt das E-Mobil durch ganz Deutschland. Zielgruppen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Das Klimamobil ist ein umgebauter Kleinbus mit E-Antrieb. An Bord finden sich verschiedene Materialien und Mitmach-Angebote rund um das Thema Klimaschutz: Seifenblasenmaschine mit Fahrradantrieb, Saatgut zum Mitnehmen, Mini-Solarhelikopter, Weltspiel und vieles mehr.