In einem Gottesdienst hat Weihbischof Dr. Peter Birkhofer am Samstag (11.07.) in der Kirche St. Jodokus in Gaggenau neun Frauen und Männer als Gemeindereferentinnen und -referenten sowie Pastoralreferentinnen und -referenten beauftragt.
Papst Leo XIV. hat den Freiburger Weihbischof Dr. Dr. Christian Würtz (55), zum 83. Bischof von Eichstätt ernannt. Er wird Nachfolger von Gregor Maria Hanke OSB, der im Juni 2025 auf eigenen Wunsch hin zurückgetreten ist.
13.04.2026Erzbischof Stephan Burger beleuchtet bei Podiumsdiskussion der Landesärztekammer Baden-Württemberg die „Zuständigkeit für die Seel-Sorge“
Krankheiten können den Körper und auch den Geist betreffen. Am 15. April diskutiert Erzbischof Stephan Burger auf Einladung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, wie Kirche und Medizin gemeinsam den ganzen Menschen – Körper und Seele – in den Blick nehmen können.
Erzbischof Stephan Burger hat Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ (Hildesheim) zu seiner Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gratuliert. Die Vollversammlung der deutschen Bischöfe wählte Wilmer am 24.02. bei ihrer Frühjahrs-Sitzung in Würzburg zum Nachfolger von Bischof Georg Bätzing.
„Wir haben den Auftrag, die Welt zum Guten zu verändern“
25.12.2025Erzbischof Stephan Burger zu Weihnachten
In seiner diesjährigen Predigt zu Weihnachten (25.12.) hat Erzbischof Stephan Burger dazu aufgerufen, die christliche Friedensbotschaft als tätigen Auftrag inmitten einer von Krisen und Gewalt geprägten Welt zu begreifen. Angesichts der „Trümmerlandschaften“ in aktuellen Konfliktgebieten wie dem Gaza-Streifen, der Ukraine oder Syrien sei deutlich: Gott werde gerade auch in die Orte der Hoffnungslosigkeit, Ausgrenzung und Not hineingeboren, sagte der Erzbischof.
Weihbischof Dr. Peter Birkhofer hat am Aschermittwoch (05.03.) mit Kunstschaffenden in der Freiburger Kirche St. Johann den Beginn der Fastenzeit mit einem Wortgottesdienst gefeiert.
20.08.2026 |
Mehr als 12000 Kinder und Jugendliche sind mit kirchlichen Ferienfreizeiten in der Erzdiözese Freiburg unterwegs
Freiburg. Sommerzeit ist Ferienfreizeit-Zeit. Bei teils tropischen äußeren Bedingungen sind in diesen Wochen mehr als 12.000 Kinder und Jugendliche bei kirchlichen Angeboten im Gebiet der Erzdiözese Freiburg akiv. Trotz der Hitze gelingt es nach bisherigen Rückmeldungen aus den Ferienlagern, dass der Spaß und die Erholung im Vordergrund stehen. Das Wetter sei eine Herausforderung, doch die Verantwortlichen achten bereits bei der Programmplanung darauf, sowohl auf hohe Temperaturen als auch auf mögliche Unwetter vorbereitet zu sein. Damit kann sich der Mehrwert des kirchlichen Angebots voll entfalten.
Als „Highlight in der Kirchlichen Jugendarbeit“ beschreibt Raphael Würth, Leiter Abteilung Jugendpastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt, die Ferienfreizeiten. „Sie bieten jungen Menschen Freiräume, in denen sie Gemeinschaft erleben und als Persönlichkeiten wachsen können.“ Exakte Zahlen der betreuten Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind schwer zu erfassen, weil die Freizeiten dezentral in den Verbänden und Kirchengemeinden organisiert werden. Doch da Ferienfreizeiten über den Landesjugendplan gefördert werden, kann die Zahl vom Erzbischöflichen Seelsorgeamt in Freiburg mit mindestens 12.000 Kindern und Jugendlichen angegeben werden.
Mehr als 1000 geschulte Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter
Für deren Betreuung werden die Ferienfreizeitleitenden vorab geschult. Hinzu kommen noch in der Jugendarbeit neben den Grundkursen auch jährliche Auffrischungsschulungen, die benötigt werden, damit alle Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen eine aktuelle „JuLeiCa“ haben, also eine Jugendleiterkarte („Jugendleiter/inCard“). In den Schulungen geht es um die Gestaltung gemeinsamer Aktivitäten ebenso wie um Prävention und grenzachtenden Umgang, wobei Präventionsschulungen auch separat absolviert werden können. So kümmern sich mehr als tausend geschulte Leiterinnen und Leitern von Ferienfreizeiten um die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Ich finde Jugendfreizeiten wichtig, weil das Gemeinschaftsgefühl und der Zusammenhalt mit keinen anderen Vereinen oder Freizeitaktivitäten vergleichbar sind“, sagt Johanna Heck von den Minis (Ministranten) Rastatt. Für sie steht fest: „Es ist super wertvoll für die Kinder und auch die Leiter, das so erleben zu können.“ Dies erlebt Fabio von der KJG Bruchsal-Büchenau ähnlich: „Die Jugendlichen können auf einer Ferienfreizeit eine richtig gute Gemeinschaft bilden, die auch nach der Freizeit stabil hält, weil wir das ganze Jahr über auch unseren Jugendtreff machen.“
Die ehrenamtlichen Leiterinnen und Leiter, die in diesem Jahr mit viel Herzblut und Engagement die Freizeiten gestalten und begleiten, waren früher meist selbst als Teilnehmende dabei, ordnet Abteilungsleiter Würth ein. „Sie haben erlebt, wie gut es jungen Menschen tut, bewusst jenseits der Strukturen aus Schule, Zuhause und Alltag neue Erfahrungen zu sammeln, gemeinsam Herausforderungen zu meistern und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.“ Damit dies möglich ist, brauche es Menschen im Hintergrund, die die Ehrenamtlichen in ihrem Engagement unterstützen und es brauche Häuser und Zeltplätze, an denen Ferienfreizeiten möglich sind. „Wir erleben, dass diese wichtige Basis nicht selbstverständlich ist. Deshalb werben wir als Abteilung Jugendpastoral sowohl im kirchlichen Umfeld, als auch im Gespräch mit der Politik dafür, dass die Rahmenbedingungen erhalten bleiben.“
Jugendarbeit und Klimaschutz gemeinsam gedacht
Als Erfolgsgeschichte erweist sich aktuell das Projekt „#KLIMAL – Jugendarbeit und Klimaschutz“. Darüber haben Jugendgruppen die Möglichkeit, eine besondere Förderung zu erhalten. Die Voraussetzung: Sie müssen bei ihren Freizeiten besondere Anstrengungen in Sachen Klimaschutz unternehmen. In diesen Sommerferien haben rund 100 Ferienfreizeiten den „Klima-Euro“ beantragt. Nachhaltige Maßnahmen als Voraussetzung zur Beantragung des Klimaeuros sind beispielsweise eine vegetarisch/vegane Ernährung während des Lagers, um CO2 einzusparen, eine klimafreundliche Anreise mit dem ÖPNV oder dem Rad sowie Workshop-Einheiten im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung, die den Teilnehmenden nachhaltiges Wissen zu Ressourcenschonung, fairer Kleidung oder Klimagerechtigkeit vermittelt. Oft auf sehr spielerische und kreative Weise: von einer Nachhaltigkeits-Olympiade mit verschiedenen Stationen zu unterschiedlichen Nachhaltigkeitsaspekten, über ein Bingo zu fairer Kleidung bis hin zu gemeinsamen Upcycling-Workshops und dem Herstellen von Insektenhotels – der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Lisa Saruj Oehler, KLIMAL-Projektreferentin des Bundes der Deutschen Jugend beim Diözesanverband Freiburg, ist begeistert, wie niedrigschwellig das Klimaschutz-Engagement von jungen Menschen so gefördert werden kann. „Durch die Bildungsimpulse und Zuschüsse von KLIMAL stelle ich fest, dass Nachhaltigkeit von Anfang an bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen mitgedacht und an die Teilnehmenden weitergegeben wird. Das inspiriert nachhaltige Veränderung und fördert die Handlungsfähigkeit in Zeiten der Klimakrise.“
Während der erste große Schwung an Ferienfreizeiten bereits gut über die Bühne gegangen ist, folgen in den letzten beiden Ferienwochen noch einige weitere Angebote. Die Vorbereitungen dafür laufen aktuell auf Hochtouren. Für die meisten haben bereits Anmeldeverfahren, Vortreffen und Abstimmungsprozesse stattgefunden.